Màlaga – Spanisch lernen in Südspanien

Aller Anfang ist…leicht

Ich wollte schon immer Spanisch lernen. Ich hatte in der Schule zwar 2 Jahre Spanischunterricht, jedoch unterscheidet sich das Schulspanisch schon sehr von dem gesprochenen Spanisch in dem Land selbst. Wenn ich in Spanien Urlaub machte, war ich nie wirklich in der Lage Unterhaltungen mit Einheimischen zu führen. Und das aergerte mich jedes Mal, da ich die Sprache so schön finde. Die Frage war also wie ich am effektivsten eine Sprache erlernen kann. Mich interessierte schon lange der Süden Spaniens. Warum also nicht Spanisch lernen in Südspanien?

Da der Winter in Deutschland mir jetzt eindeutig zu lang wurde und die Sehnsucht nach Frühling immer grösser, googlete ich nach Möglichkeiten der Kälte zu entfliehen. Wenn ich das noch mit etwas Sinnvollem verbinde, dann ist auch das schlechte Gewissen beruhigt, dachte ich mir. So begann ich meine Recherche im Internet. Costa del Sol hörte sich gut an. Ich informierte mich weiter und je mehr ich über Màlaga las, desto grösser wurde meine Sehnsucht nach dem Südspanischen Lifestyle. Die Suche nach einer geeigneten Sprachenschule war auch schnell beendet. CILE hatte mich ueberzeugt. Sowohl das Kursangebot als auch die Preise.

Spanisch lernen in Südspanien, Sprachenschule Malaga

Dann ging alles sehr schnell. Ich schrieb der Schule eine E-Mail und bekam noch am gleichen Tag eine Antwort. Innerhalb eines Monats war alles geregelt. CILE kümmerte sich sogar um eine passende Unterkunft für mich.

 

Gestern landete ich also in Màlaga, in der Stadt, in der die Sonne wohl 320 Tage im Jahr scheint. Was mir direkt auffiel: Alle Menschen mit denen ich in Kontakt trat, waren unglaublich nett und hilfsbereit.

 

Der Sprachkurs liess auch nicht lange auf sich warten. Direkt am nächsten Tag meiner Ankunft geht es los. Unsicher und etwas aufgeregt gehe ich also die Strassen entlang, die um 9.30 Uhr noch recht leer waren.

Laut den Beschreibungen und Stadtplänen, die ich vorab von der Schule erhalten habe, liegt diese direkt neben der grossen Kathedrale von Màlaga. Ich laufe noch durch eine kleine Gasse und da steht sie eindrucksvoll vor mir. Vögel und Möwen zwitschern im kleinen Park mit Palmen und Orangenbaumen vor der Kathedrale. Mich erfasst ein kurzes Glücksgefuehl. Hier werde ich also die nächsten Wochen verbringen.

Dann gehe ich in das schöne Haus, in dem die Schule ist. Die drei Stockwerke gehe ich zu Fuss hoch obwohl es einen Aufzug gibt, leider bin ich ein kleiner Angsthase.

Ich betrete die schönen Räumlichkeiten. Ein kleiner Flur führt mich zum Büro, aus dem schon ein Kopf heraus gestreckt wird. Ich werde mit einem Lächeln und einem freundlichen “Buenos Dias” begruesst. Der erste Eindruck ist auch hier, dass alle einfach sehr nett sind. Jeder der vorbei kommt grüsst freundlich, was man aus Deutschland ja nicht immer gewöhnt ist.

 

Die Räume sind zwar klein aber ideal für die kleinen Lerngruppen. Im Flur hängt eine Pinnwand mit Angeboten von Aktivitäten und Ausflügen, die die Schule anbietet. Einige davon sind sogar kostenlos, u.a. ein Flamenco Kurs. Ich denke, wenn man schon mal in Südspanien ist, sollte man das auf jeden Fall ausprobieren.

 

Ich habe mich übrigens fuer einen Standardkurs entschieden. Das heisst ich habe 4 Unterrichtsstunden à 45 min. pro Tag. Es gibt noch andere Möglichkeiten, z.B. ein Intensivkurs oder man kann den Spanischkurs auch mit Sportarten wie Yoga, Tennis oder Golf verbinden. Der Unterricht beginnt um 10.00 Uhr morgens (ein Hoch aufs Ausschlafen!) und endet um 14.00 Uhr. Um 11.30 Uhr gibt es noch eine kleine Pause. So habe ich noch genug Zeit, die gelernten Inhalte des Vormittags später am Strand, in der Sonne und bei einem Cerveza anzuwenden. So lässt sich doch eine Sprache lernen. Mit Genuss und Freude.

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